Jan 8
Twitters Einfluss auf das Ranking von Webseiten
Es ist inzwischen unter Web-Aktivisten unbestritten, dass Social Web Plattformen wie Twitter und Facebook eine nicht unerhebliche Auswirkung auf das Ranking von Websites bzw. einzelnen Webseiten haben.
Matt Cutts bestätigt nunmehr, dass Twitter und Facebook – soweit sie im Einzelfall zugänglich sind – für das Ranking benutzt werden. Kriterien für die Wichtung sind neben der Anzahl von Followern und Tweets auch deren Qualität.
Auch wenn das Statement logischerweise keine Details enthält, so darf man davon ausgehen, dass in diese Bewertung mit einfließt, wie oft ein Tweet retweetet (also von anderen Followern zitiert) wird. Noch besser ist es, wenn die Retweets von Dritten nochmals zitiert werden.
Besonders relevant ist dies für Google News, wo quasi in Echtzeit relevante Informationen kommuniziert werden sollen. Im günstigsten Fall zeigt Google dann auch die Retweets an.
Dennoch muss man unterscheiden zwischen dem Kurzzeiteffekt und der Langzeitwirkung. Bestimmte Aktionen müssen kurzzeitig und intensiv wirken, beispielsweise Gewinnspiele oder Rabattaktionen und andere PR-Maßnahmen eines Unternehmens.
Eine verbesserte Langzeitwirkung hingegen ist das Ziel für Webauftritte, Online-Shops allgemein und andere Internet-Aktivitäten.
Generell kann man sagen, dass sinnvolle Aktivitäten bei Twitter und Co. die eigene Webpräsenz flankieren und pushen können. Allerdings: Ein Ersatz für qualifizierten Content (= gute Inhalte) sind sie keinesfalls. Wenn einem Webauftritt diese Inhalte fehlen, kann man dies weder mit Twitter und Facebook noch mit “Suchmaschinenoptimierung” kompensieren. All dies können nur ergänzende Maßnahmen sein.

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