Rund um Zschopau 2009 – der Enduro Finallauf mit neuem Prolog
Ein Jahr ohne “Rund um Zschopau” – das wäre undenkbar. Der Enduro-Klassiker gehört in die Motorradstadt Zschopau, so wie die Maß auf das Oktoberfest. Ein Fest war es auch, das diesjährige Finale im Enduro-Sport – gekrönt mit einer Neuerung, dem Prolog am Freitag Abend. Dort, wo ehemals der Speisesaal im alten MZ-Werk stand, wurde mit Betonröhren, Stein- und Reifenfeldern sowie wuchtigen Holzstämmen ein Kurs eingerichtet, auf dem die Teilnehmer ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen konnten.
Rund 4000 Motorsportfans ließen es sich nicht nehmen, diese Neuerung in Augenschein zu nehmen. Den Gesamtsieg holte sich nach einem Zweikampf Mike Hartmann aus Heidenheim, der Juha Salminen aus Finnland um 15 Hundertstel Sekunden auf Platz 2 verwies, Dirk Peter schaffte es auf Platz 3. Marcus Kehr, angetreten gegen Samuli Aro, stürzte und musste mit Platz 10 vorlieb nehmen.
Am Samstag schließlich das “gewohnte” Rennen rund um die Bergstadt Zschopau. Petrus ist inoffizieller Partner des Veranstalters und sorgte für eine regenfreie Veranstaltung. Gelegentlich schickte er sogar ein paar Sonnenstrahlen an die Rennstrecke, um Fahrer und Zuschauer bei Laune zu halten.
Die Veranstaltung wurde zu einem Länderkampf Finnland gegen Deutschland, wobei Juha Salminen wieder einmal „König von Zschopau“ und sein Landsmann Eero Remes Kronprinz wurde. Lokalmatador Marcus Kehr schaffte es vor dem dritten finnischen Gaststarter Samuli Aro auf Platz 3. Die Führenden in der Deutschen Meisterschaft konnten ihre Spitzenposition beim DEM-Finallauf erfolgreich verteidigen. Damit heißen die Meister 2009 Andreas Beier (Klasse E1), Mike Hartmann (Klasse E2) und Marcus Kehr (Klasse E3). Die kompletten Ergebnisse gibt es auf www.enduro-zschopau.com zum Nachlesen.
Natürlich war ich wieder mit der Kamera unterwegs – am Freitag zum Prolog, am Samstag am Skihang in Zschopau, im Steinbruch Venusberg sowie zur Ankunft der Fahrer im Altwerk MZ.
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3. Oldtimer-Treffen in Pobershau
Zum dritten Mal veranstalteten die Oldtimerfans Marienberg im Rahmen des Festwochenendes in Pobershau am heutigen Samstag ein Oldtimer-Treffen.
Während es im letzten Jahr quasi im Regen unterging, spiegelte dieses Mal sowohl beim Treff in der Böttcherfabrik als auch bei der anschließenden kleinen Rundfahrt durch das Erzgebirge die Sonne im polierten Lack der Fahrzeuge. Vertreten war eine große Bandbreite unterschiedlichster Fahrzeuge, wobei die “jungen Veteranen” aus DDR-Zeiten für die damals typische Duftmarke sorgten.
Rund 170 Teilnehmer hatten sich mit ihren Fahrzeugen auf den Weg nach Pobershau gemacht und stießen dort auf eine Vielzahl interessierter Besucher. Eine rundum gelungene Veranstaltung, mit der sowohl Veranstalter als auch Teilnehmer und Besucher zufrieden sein können.
Link: Webseite der Oldtimerfans Marienberg
Link: Beitrag extern – Sachsen Fernsehen
2. Treffen der Erzgebirgsblogger
Der 11. Oktober 2008 war lange als Termin des 2. Treffens der Erzgebirgsblogger im Eisenbahnmuseum Schwarzenberg eingeplant – dank einer Einladung durch die “Macher”.
Der sonnige Oktobertag stand symbolisch für die Stimmung vor Ort – die Themen waren breit gefächert und Interessenten aus den unterschiedlichsten Bereichen fanden sich an einem (symbolischen) Tisch mit den “Internet-Machern” zum Meinungsaustausch zusammen. Ich verwende an dieser Stelle bewusst das Wort “Internet-Macher” statt Blogger, weil das Blog nicht selten “nur” eine flankierende Option zum Webauftritt ist bzw. Blogsoftware, wie Wordpress, auch als CMS für einen statisch/dynamischen Webauftritt genutzt werden kann.
Während im Rahmen der Kreisreform bekannte Defizite in der Vermarktung des Erzgebirges wieder Thema der Medien wurden – das Erzgebirge ist halt nicht nur das Weihnachtsland für ein paar Tage im Jahr – wurde bei diesem Treffen Klartext gesprochen. Und die interessierten Unternehmen, die hier anwesend waren, haben – so glaube ich – die Zeichen der Zeit erkannt und werden künftig (sofern sie es nicht schon tun) mit Hilfe der “Macher” das Internet besser, sinnvoller nutzen.
Ein interessantes Thema neben vielen anderen war die erzgebirgische Volkskunst – konkret das Risiko, eingefahrene Gleise (man
beachte die Wortspielerei zum Veranstaltungsort Eisenbahnmuseum) zu verlassen und Neues zu wagen. Gerd Hofmann stellte seinen 3D-Motorrad-Schwibbogen vor, der eine ganz andere Zielgruppe anspricht, als die, welche mit Sonderbussen zur Vorweihnachtszeit das Erzgebirge (und speziell die Region um Seiffen) überfluten. Ein interessantes, mutiges Projekt. Wer sich für die Offerte interessiert: Hier geht es zum Shop von Gerd Hofmann.
Alles in allem war dies eine gelungene Veranstaltung, wofür auch dem Gastgeber Dank gebührt. Zum Schluss der Veranstaltung kamen wir noch in den Genuss einer Führung durch das Museum – und ich wieder zu zu Fotos für meine Rubrik “Fokus Eisenbahn”…
Ich bin mir sicher, dass auf erzgebirgsblogger.de auch noch eine Auswertung der Veranstaltung erfolgt. Dies war meine persönliche Sicht auf diese Veranstaltung. Vielleicht ist der eine oder andere Leser – als Internet-Macher oder als potentieller Interessent auf den Geschmack gekommen. Wenn dies der Fall ist, dann lohnt es sich, sich einfach einmal zu melden. Entweder bei mir oder direkt auf dem genannten Blog.
Crash-Cars im Erzgebirge unterwegs
Wer meint, dass das Erzgebirge nur das idyllische Weihnachtsland ist und das restliche Jahr nicht viel geboten wird, sollte schnellstens umdenken. Die von mir in der Vergangenheit fotografisch begleiteten Motorsportveranstaltungen, wie Rund um Zschopau 2007 (findet in diesem Jahr am 25. Oktober statt), das “Götzen Rodeo” (hier Fotos vom Vorjahr), die “Rund um Zschopau Classics”, die Ende Juni stattfanden (hier geht es zur Galerie) oder die Hillclimb-Veranstaltung Speedhill.de vom letzten Wochenende (hier Fotos: Tag 1 / Tag 2) sind nur einige der bekanntesten Veranstaltungen allein im Bereich des Motorsports.
Regelmäßig lassen es die Erzgebirger richtig krachen – in des Wortes Sinne – und zwar zu den Mitteldeutschen Crash-Car-Meisterschaften mit den Läufen am Reicheltberg bei Seiffen. Neben Dolsenhain und Altenburg ist Seiffen der 3. Ausrichter dieser Meisterschaft, die an diesem Wochenende mit dem 6. Lauf ihren Jahresabschluss fand.
Am gestrigen Samstag habe ich erstmals mit der Kamera diese Veranstaltung besucht, das Veranstalter-Team und die Fahrer ein wenig kennengelernt und festgestellt, dass sie gar nicht so verrückt sind, wie man als Außenstehender meinen könnte…
Was ich erlebte, war eine perfekt durchorganisierte Veranstaltung, was soweit reichte, dass selbst die Zu-und Abfahrtsstraße für die Besucher nach Veranstaltungsende gewässert wurde, um Staubbelästigungen zu vermeiden.
Prinzipiell wird in sechs Klassen gestartet: Frauen, Trabant, bis 1300 ccm, 1300 bis 1600 ccm, über 1600 ccm sowie Heckantriebler. Wer mehr über diese Sportart (und die Veranstaltungsergebnisse) erfahren will, sollte die u.g. Homepage des Veranstalters besuchen.
Linktipp: Website des Veranstalters
Externe Verlinkung: Sachsen Fernsehen
