Urlaub im Zeitalter der IT – Tipps
Der Urlaub ist einer der Höhepunkte eines jeden Jahres. Damit aus der Urlaubslust nicht Urlaubsfrust wird, gilt es einiges zu beachten. Das reicht von der Benutzung des Notebooks an offenen WLANs bis hin zur sinnvollen Besprechung des Anrufbeantworters.
Uwe Nehrkorn hat auf seiner Webseite die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen zusammengefasst und dabei auch Dinge, wie die Nutzung von Geldautomaten sowie die Anfertigung von Kopien von Dokumenten nicht vergessen.
Ein sehr informativer Beitrag, wie ich finde.
Das freut Hacker: Die Hälfte aller WLAN-Netze ist ungesichert
Obwohl die Fachzeitschriften und Internetplattformen nicht müde werden, immer wieder vor den Gefahren des ungesicherten WLAN-Funkverkehrs zu warnen, scheint sich in der Praxis kaum etwas zu ändern: Noch immer sind viele Netze ungesichert. Und, was um so bedenklicher ist: Es sind keineswegs nur unbedarfte Privatanwender, die unbekümmert durch die Gegend funken. Noch immer haben auch viele Unternehmen in Punkto Sicherheitsbewusstsein enormen Nachholebedarf.
Hacker haben bei der immer noch rasant anwachsenden Anzahl von WLAN-Netzwerken meist leichtes Spiel, um sich unerlaubten Zugriff auf Netzwerke zu verschaffen. Das IT-Consultingunternehmen Visukom kommt nach einem Feldversuch, bei dem per Flugzeug aus der Luft Funknetzwerke analysiert wurden, zu der Feststellung, dass über die Hälfte aller eruierten Zugangspunkteunverschlüsselt und damit anfällig für Hacker-Angriffe waren.
“Eine beliebte Methode, sich die vorhandenen Sicherheitslücken zu Nutze zu machen, ist das so genannte Wardriving, welches sich mittlerweile quasi zu einer Art Sport entwickelt hat”, sagt Visukom-Geschäftsführer Marco Di Filippo. Dabei wird systematisch mit Fahrzeugen nach WLANs gesucht, mit einem Laptop werden quasi im Vorbeifahren ungesicherte Netzwerke aufgespürt. Der Hacker verbindet sich dann mit dem Router und verschafft sich so Zugriff auf das Internet in die eine Richtung sowie laufende PCs im Netzwerk in der anderen Richtung. Dazu kommen sogenannte WLAN-Sniffer zum Einsatz. Das sind Programme, welche ihre Umgebung nach verfügbaren Netzen scannen.
Aus dem Grund sollte jedes Netzwerk verschlüsselt werden, und zwar mit WPA oder WPA II. WEP wird zwar bei vielen Routern noch angeboten, gilt aber mittlerweile als veraltet und unsicher und sollte deshalb nicht mehr zur Anwendung kommen.
Dass Schutzmaßnahmen derart gravierend vernachlässigt werden liegt – und das ist die übereinstimmende Meinung vieler Experten – an der Herstellern der Router. Diese liefern die Geräte standardmäßig mit deaktivierter Verschlüsselung aus. Und der Käufer verwendet das Gerät – so er es nicht besser weiß – so, wie er es gekauft hat.
Inzwischen jedoch gehen einzelne Hersteller dazu über, die Verschlüsselung zu aktivieren und dabei auf die Sicherheitsmaßnahmen hinzuweisen.
