Weg mit veralteten Browsern
Viele Internet-Nutzer verwenden noch immer Browser, die schon mehrere Jahre alt sind. Die Gründe sind unterschiedlichster Art.
Warum es sinnvoll ist, seinen Browser aktuell zu halten und was aktuell angesagt ist habe ich in diesem Beitrag beschrieben.
Firefox 3.6 seit Januar verfügbar
Wer es noch nicht mitbekommen hat: Die Version 3.6 von Mozillas Browser ist seit einigen Wochen verfügbar. Dies wird leider nicht immer als Auto-Update angezeigt, so dass hier gegebenenfalls eine manuelle Installation nötig ist – am besten direkt von der Quelle: http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/ .
Was hat sich gegeüber der Vorgängervesion geändert?
Viele Änderungen fallen auf den ersten Blick nicht auf, sondern wirken im Hintergrund. Dazu gehören Sicherheits- und Stabilitätskriterien, aber auch Verbesserung z.B. an der Java-Script-Geschwindigkeit im Speziellen sowie der Performance im Allgemeinen.
Was mir sofort positiv aufgefallen ist: Beim Arbeiten in mehreren Tabs wird beim Anklicken einer URL das neue Fenster nicht wie bisher am Ende aller Tabs generiert, sondern rechts neben dem Tab, der den Link bereit gestellt hat. Das erleichtert die Arbeit für alle, die gern mal 50 und mehr Fenster offen haben, ungemein. Denn damit entfällt das mühselige horizontale Scrollen durch alle Tabs.
Die neuen Themes, jetzt Personas genannt, ermöglichen es, das Aussehen des Browsers mit einem Mausklick zu ändern. Eine nette „Zugabe“, aber für mich nicht relevant. Interessanter ist da schon eher, dass integrierte Videos jetzt als Vollbild angezeigt werden können und Vorschaubilder unterstützt werden.
Es gibt keinen Grund, mit einer veralteten Version von Firefox zu surfen, deshalb empfehle ich, auf Firefox 3.6 zu aktualisieren.
Die Installation
Mit der Installation von Firefox 3.6 wird die vorhandene Installation überschrieben. Dabei bleiben Lesezeichen, Chronik, gespeicherte Passwörter etc. erhalten. Lediglich einige Erweiterungen und Add-ons können u.U. nicht mehr funktionieren, bis diese durch deren Entwickler aktualisiert werden. In meinem Fall konnte ich feststellen, dass es keine diesbezüglichen Probleme gab.
Also: Aktualisieren Sie ihren Browser, falls Sie es noch nicht getan haben!
Firefox 3.0 – ein Browser startet durch
Genau 10 Tage ist es her, als die endgültige 3er Version zum Download freigegeben wurde. Dass die Server telweise unter der Last der Anfrage zusammen brachen, ist sicherlich auf das Marketing zurück zu führen: Mozilla peilte einen Download-Weltrekord für das Guinness-Buch der Rekorde an.
Nach 10 Tagen Nutzung der neuen Version kann ich nur bestätigen, dass Mozilla mit der neuen Version wirklich ein Qualitätssprung gelungen ist. Wer
noch immer mit dem IE von Microsoft oder einer älteren Version des Mozillas Internet unterwegs ist, sollte sich diesen Browser als (die bessere) Alternative einmal anschauen.
Der “Feuerfuchs” ist neben Windows auch für Linux und Mac OS X verfügbar, der Download aller drei Varianten in deutsch ist über diese Adresse möglich: http://www.mozilla-europe.org/de/ .
Die Installation ist problemlos einfach, lediglich Benutzer der Vorgängerversion müssen diese nach Start der Installationsroutine beenden. Wobei generell gilt, bei der Installation neuer Programme alle anderen Anwendungen sicherheitshalber zu schließen. Persönliche Daten, wie Passwörter, Lesezeichen, Einstellungen, Chronik u.s.w. übernimmt Mozilla 3.0 automatisch aus der Vorgängerversion – wer vm IE auf Mozillas Firefox umsteigt, kann diese Daten mit der Importfunktion in Firefox übernehmen.
Die Vorgängerversion zeichnete sich unter anderem durch die große Zahl von Erweiterungen (Add-ons) aus, die alle nur denkbaren Zusatzfunktionen übernehmen. Leider ist – zumindest bis jetzt – nicht jeder dieser kleinen Helfer mit Firefox 3 kompatibel. Ein Thema, dass jedoch den “normalen Internetnutzer” kaum tangiert, sondern eher die professionellen Anwender.
Ein Add-ons (das mit dem 3er Browser bestens funktioniert) ist besonders zu empfehlen: „No Script“ von Giorgio Maone. Dieses unterbindet das Ausführen von Javascript, Java, lästigen Flash-Animationen und gefährlichem Cross-Site-Scripting ohne spürbare Komforteinbußen. Es zeigt am unteren rechten Bildschirmrand, dass und welche Inhalte gerade blockiert werden. Auch kann man vertrauenswürdige Seiten entweder vorübergehend oder permanent in eine Positivliste aufnehmen. Die Adresse zum Download: http://noscript.net/ .
Doch zurück zum Browser selbst. Viele Veränderungen bzw. Verbesserungen stecken unter der Oberfläche und sind auf dem ersten Blick nicht zu erkennen – andere wiederum fallen sofort auf bzw. in Auge.
Was sofort auffällt, ist – auch bei leistungsstarken Rechnern – der geringere Ressourcenbedarf und die spürbar höhere Geschwindigkeit. “Unsere Benchmark-Tests zeigen, dass Firefox 3 durch die neue Gecko-1.9-Engine ca. zwei bis drei Mal so schnell wie sein Vorgänger und gar 9,3 Mal schneller als Microsofts Internet Explorer 7″ – sagen die Mozilla-Entwickler. Egal, wie hoch der Faktor tatsächlich ist – der Performance-Gewinn ist spürbar.
Ein weiterer Pluspunkt: Webseiten können nunmehr zusammen mit den Grafiken aufgezoomt werden (STRG + +). Bislang wurde nur der Text gezoomt, das Ergebnis waren oft fragmentierte Webseiten.
Neu und gut ist des weiteren die URL-Verwaltung: Firefox prüft, ob die Adresse oder Teile von ihr in bereits besuchten Internetseiten auftreten und bietet entsprechende Vorschläge in einem Drop-Down-Menü an. Mit einem Mausklick auf das Sternchen am rechten Rand der Adressleiste kann man ein Lesezeichen für eine Webseite setzen. Ein zweiter Klick auf den Stern erlaubt es, zusätzliche Schlagworte für das Lesezeichen einzugeben, nach denen sich wiederum die Lesezeichen gruppieren lassen. Dabei sind die Lesezeichenverwaltung und die Chronik der besuchten Seiten sind nun in einem Modul zusammengefasst und als Datenbank gespeichert.
Ein großes Augenmerk legten die Entwickler auf das Thema Sicherheit. So wurde ein neuer Malware- und Phishing-Schutz installiert, der das Laden verseuchter Seiten von vornherein verhindert. Die lokal auf dem Computer gespeicherte Blacklist wird alle 30 Minuten aktualisiert und wird von Google bzw. dem Anti-Malware-Projekt Stopbadware.org http://www.stopbadware.org zur Verfügung gestellt. Ein weiteres Sicherheitsfeature findet sich mit der ID-Überprüfung von Webseiten auf der linken Seite der Adressleiste. So kann der User mit einem einfachen Klick überprüfen, mit wem man online verbunden ist. Stellt die Seite verifizierte Informationen zu ihrer Identität zur Verfügung, zeigt Firefox den Namen der Organisation in der Adresszeile an. Acuh erfolgt eine übersichtliche Darstellung, wie oft man eine Seite aufgerufen hat, ob Cookies angelegt oder ein Passwort gespeichert wurde. Dies kann vor allem beim Verdacht auf manipulierte Seiten helfen.
Viele weitere Argumente, die für den Firefox 3.0 sprechen, könnte ich an dieser Stelle noch aufführen. Aber warum nicht einfach einmal testen? 18% der Internetnutzer nutzten bislang den Browser – gegenüber 74%, die den (mit Windows vorinstalliertem) IE einsetzen. Viel zu wenige, wie ich finde.
Vielleicht war das auch der Grund, weshalb Microsoft eine Torte sandte mit der süßen Aufschrift “Alles Gute zur Auslieferung. Herzlichst, Euer Team vom Internet Explorer” (Foto: Mozilla Foundation).
Service Pack für XP mit Problemen
Irgend wie hält sich hartnäckig das Gefühl, dass Microsoft anderes wichtiger ist, als rückwärts gerichteten Support zu leisten. Mit jedem Problemlöser in Form von Patchs und Updates, aber auch den Service Packs, entstehen neue Probleme…
Vor zwei Wochen erschien das Service-Pack 3 für Windows XP. Inzwischen häufen sich die Klagen darüber, dass vermehrt Falscheinträge in der Registry, gelöschte Netzwerkverbindungen und leere Gerätemanager nach der Installation des Service Packs 3 auftreten.
Ursprünglich war Symantec als Hersteller von Antivirensoftware seitens Microsoft beschuldig worden, Auslöser der Probleme zu sein. Dieser Vorwurf erwies sich jedoch als nicht haltbar, das die Problem auch auf Rechnern ohne Symantec-Software auftreten.
Laut Symantec lasssen sich die Probleme alle auf eine Datei namens “fixccs.exe” zurückführen. Die Abkürzung steht für “Fix CCS MaxSubkeyName mismatch” und soll Änderungen im Registry vornehmen. In einigen Fällen fügt die Anwendung aber auch tausende von sinnlosen Einträgen hinzu.
Symatec und Microsoft arbeiten nunmehr gemeinsam an der Beseitigung dieses Fehlers.
Thunderbird 1.5 wird nicht mehr unterstützt – Wechsel auf 2.0 sinnvoll
Thunderbird wird als alternative Mailsoftware sehr gern eingesetzt. Doch wer jetzt noch mit der 1.5er Version arbeitet, sollte schnellstmöglich auf Thunderbird 2.0 wechseln.
Mitte Oktober endete der Support für die Version 1.5 des E-Mail-Clients, so dass für diese Version keine Updates oder Sicherheits-Patches mehr erscheinen werden.
Aktuell ist die Version 2.0.0.6, die eine Sicherheitslücke in Windows umgeht, deren Existenz Microsoft erst kürzlich zugegeben hat. Bislang gibt es nur einen inoffiziellen Patch, um den Fehler im Internet Explorer 7 zu umgehen, der ein Sicherheitsleck in Windows XP reißt.
Die aktuelle Version kann hier heruntergeladen werden.
Drag & Drop von Fotos – Schutz vor Klau
Es passiert nicht selten, dass man eigenes Fotomaterial auf fremden Webseiten oder zum Beispiel bei eBay wieder findet. Mit den rechtlichen Aspekten befasst sich ein Beitrag in meinem Fotoblog.
Thunderbird: Das beliebte Mailprogramm ist in der Version 2.0.0.5 verfügbar
Thunderbird gilt schlechthin als die sinnvolle Ergänzung zum Alternativ-Browser Firefox. Jetzt gibt es ein aktuelles Update für die 2er Version.
Es wurde ein Sicherheitsloch behoben, dass im Zusammenspiel mit dem Internet Explorer auftrat und von Angreifern zur Ausführung beliebigen Codes missbraucht werden konnte. Auch sollen weitere kleinere kleinere Programmfehler korrigiert worden sein.
Thunderbird 2.0.0.5 steht ab sofort unter anderem in deutscher Sprache für Windows, Linux und MacOS X als Download zur Verfügung.
Während die Nutzer einer 2er Version zumeist ein automatisches Update erfahren, sollten sich die Anwender der Version 1.5 zu einem (manuellen) Wechsel auf die 2er Variante entscheiden. Ein automatisches Update von Version 1.5 auf 2.0 erfolgt nämlich nicht.
Für Fragen zur Nutzung von Mailsoftware bzw. Einrichtung dieser in Netzwerken sowie flankierender Hilfe stehen wir selbstverständlich gern zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns über unsere Website.
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